11 erstaunliche Launen der Natur, die du nicht jeden Tag erlebst

Selbst die methodischsten Wissenschaftler und größten Skeptiker sind beeindruckt von der Ungeheuerlichkeit der Natur. Ob es die Erhabenheit des Grand Canyon, die Intensität eines Hurrikans oder die zerbrechliche Schönheit eines farbenfrohen Schmetterlings ist, die Welt um uns herum ist wirklich erstaunlich.

Aber das Verrückteste an der Natur ist vielleicht, dass es immer neue Launen und neue Attraktionen zu sehen gibt. Deshalb haben wir schockierende, lustige und einfach unerhörte Fakten über die Wunder der Natur zusammengestellt, die dich die Fülle unseres Planeten noch mehr schätzen lassen werden. Hier sind 11 Beispiele für die erstaunlichsten Launen der Natur, die du nicht jeden Tag erlebst.

utkrixx via Reddit

1. Der Brockenbogen

Der Brockenbogen, auch Gebirgsspektakel genannt, ist der scheinbar enorm vergrößerte Schatten, den ein Beobachter bei tief stehender Sonne auf die Oberseiten von Wolken wirft, welche sich unterhalb des Berges befinden, auf dem der Beobachter steht. Diese optische Täuschung tritt auf, wenn der Schatten des Beobachters auf relativ nahe gelegene Wolken als gleich weit von weit entfernten Landobjekten eingeschätzt wird, die durch Lücken in den Wolken gesehen werden.

Das Phänomen wird häufig auf Berggipfeln beobachtet, ist aber besonders für den Brocken, einen Gipfel im Harz beschrieben, wo das Brockenspektakel manchmal spektakuläre Effekte hervorruft. Der Schatten des Beobachters ist dabei häufig von farbigen Bändern oder Ringen umgeben.

2. Fliegende Fische

Eigentlich müssten sie besser Gleitende Fische heißen. Zu einem richtigen Flug sind diese Strahlenfische nämlich gar nicht fähig. Mit ihren starren Flügeln können sie allerdings bis zu 200 Meter weit durch die Luft gleiten. Dafür schießen sie mit mehr als 56 Kilometern pro Stunde aus dem Wasser.

Beim Schwimmen werden die Flügel einfach flach an den Körper gelegt. Man geht davon aus, dass fliegende Fische einen Flugmechanismus entwickelt haben, um ihren zahlreichen Fressfeinden im Meer zu entkommen. Die meisten der bis zu 45 cm langen fliegenden Fische leben in offenen Ozeanen, einige aber auch in den Randgebieten von Korallenriffen.

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3. Die Finger des Toten Mannes

Es ist leicht zu verstehen, warum der Pilz Xylaria polymorpha jemanden erschrecken könnte. Er erinnert oft an schmuddelige menschliche Finger, die unter dem Waldboden hervorragen, was ihm den Spitznamen „Finger des toten Mannes“ einbrachte. Manchmal wächst er als einzelner Stängel, häufiger jedoch erscheinen zwei bis fünf Zweige zusammengeballt.

Dabei kann jeder der “Finger” bis zu acht Zentimeter groß werden. Dieser Holzfäule Pilz wächst entlang oder auf den Wurzeln von Bäumen und kommt vor allem östlich der Rocky Mountains vor. Mit seiner holzähnlichen Textur gilt der X. polymorpha als nicht essbar. Wenn du also auf Pilzsuche bist, winke diesen Fingern am besten einfach nur zu und gehe vorbei.

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